Studien belegen klinische Effektivität

Die SensitivitätAnteil richtig-positiver Ergebnisse, vereinfacht „Erkennungsrate von Kranken“. und SpezifitätAnteil richtig-negativer Ergebnisse, vereinfacht „Erkennungsrate von Gesunden“. von ColoAlert wurden klinisch in einer großen Studie untersucht.

In der multizentrischen Genefec 2-Fallkohorten-Studie wurden insgesamt 566 Patienten mittels Koloskopie, Okkultbluttest Verstecktes Blut im Stuhl, welches für das menschliche Auge nicht sichtbar ist. (FOBT), M2-Pyruvatkinase-Test (M2-PK) und ColoAlert parallel untersucht. Genefec 2 ist der Arbeitstitel der ColoAlert zugrundeliegenden Testmethodik.

Die Studie wurde von Prof. Dr. Dr. M. Dollinger, Chefarzt am Klinikum Landshut und Leiter des dortigen Darmkrebszentrums, geleitet. Durchgeführt wurde sie von der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und durch das Universitätsklinikum in Leipzig.

Alle Methoden zur Darmkrebsvorsorge wurden mit dem sogenannten Goldstandard, der Koloskopie, verglichen. Hierbei zeigte sich, dass ColoAlert eine Sensitivität von 85 % bei einer Spezifität von 92 % für die Erkennung von Darmkrebs erreicht. Damit erzielte das Verfahren in dieser Studie die genauesten Vorhersagewerte.1

Eine Reihe von weiteren klinischen Studien haben ebenfalls den großen Nutzen genetischer Analysen zur Darmkrebsfrüherkennung gezeigt, ebenfalls in Kombination mit einem Okkultbluttest, welcher auch bei ColoAlert angewandt wird.2,3

ColoAlert steigert somit die Sensitivität (Erkennungsrate betroffener Personen) des konventionellen, von der S3-Leitlinie der Deutschen Krebsgesellschaft (DKG) empfohlenen Okkultbluttests durch den zusätzlichen Nachweis von tumorspezifischen Markern auf genetischer Ebene um bis zu 60 %. Dies in Kombination mit seinem nicht-invasivemVerfahren, die kein Eindringen in den menschlichen Körper voraussetzen. Charakter erhöht die Chancen, künftig mehr Darmkrebsfälle früher erkennen und dadurch erfolgreicher behandeln zu können.

Den Link zu der veröffentlichten Original Publikation in der medizinischen Datenbank Pubmed finden Sie hier.




[1] Dollinger MM et al. (2018). ClinLab 64(10).

[2] Imperiale TF et al. (2014). N Engl J Med 370(14), 1287-97.

[3] Ahlquist DA et al. (2008). Ann Intern Med 149(7), 441-50, W81.