ColoAlert ist mehr als nur ein herkömmlicher immunologischer Stuhltest

Die nicht-invasive Darmkrebs­vorsorge ist jetzt noch präziser. Durch den Nachweis von Tumor-DNA kann ColoAlert mehr Darmkrebs­patienten in den Anfangsstadien erkennen als immunologische Stuhltests (iFOBTs).1,2

Hand mit Einweghandschuh hält Röhrchen des immunologischen Stuhltests

Der immunologische Stuhltest (iFOBT) reicht nicht aus

Der immunologische Stuhltest (iFOB-Test) ist neben anderen Untersuchungen ein wichtiger Eckpfeiler in der modernen Darmkrebsvorsorge und Früherkennung, doch seine Grenzen sind offensichtlich. Der Test untersucht die Stuhlprobe nach okkultem (also verstecktem) Blut im Stuhl, was ein Anzeichen für Darmkrebs sein kann, oftmals aber auch andere Ursachen hat. Viele Tumore bluten zudem erst in späten Stadien.3 Dadurch übersieht der immunologische Stuhltest viele Betroffene im Frühstadium2 und kann zu späten Diagnosen mit verringerten Heilungschancen führen.

ColoAlert mehr Darmkrebsfälle in Frühstadien1,2

Darmkrebs beginnt mit Veränderungen in der DNA von Darmwandzellen. Um Darmkrebs möglichst früh zu erkennen, können diese Mutationen durch moderne Laborverfahren gefunden werden. ColoAlert untersucht die Stuhlprobe nicht nur auf Blut im Stuhl, sondern prüft auch auf Genmutationen und auffällig hohe Mengen menschlicher DNA. Dadurch erkennt ColoAlert verglichen mit herkömmlichen immunologischen Stuhltests mehr Betroffene1,2 und das auch in den gut behandelbaren Anfangsstadien.1,4 

ColoAlert und iFOBT im direkten Vergleich

Die Kosten immunologischer Stuhltests werden in vielen Fällen von der Krankenkasse getragen und sind daher oft eine gängige Wahl bei der Darmkrebsvorsorge. Zur Darmkebsfrüherkennung ist dieser jedoch häufig nicht präzise genug. Durch die zusätzliche genetische Untersuchung erzielt ColoAlert eine höhere Erkennungsrate als immunologische Tests.1,2 Durch die erhöhte Sensitivität wird auch ein längeres Testintervall von drei anstelle von einem Jahr empfohlen. 

iFOBT

(herkömmliche Stuhltests)

ColoAlert

(DNA-basierter Stuhltest)

68 %2

Erkennungsrate

85 %1

Erkennungsrate

65 %2

Erkennungsrate in Frühstadien (0/I/II)

80 %1

Erkennungsrate in Frühstadien (0/I/II)

verstecktes Blut

Untersuchte Marker

verstecktes Blut
mutierte DNA
hDNA

Untersuchte Marker

Jährlich

Testintervall

3 Jahre

Testintervall

Jedes diagnostische Verfahren kann zu falsch-positiven und falsch-negativen Ergebnissen führen. Sprechen Sie im Zweifel mit Ihrem behandelnden Arzt und klären Sie positive Ergebnisse in jedem Fall ab.

Das sagen Ärzte zu ColoAlert

Portraitbild PD Dr. Michael Sagner MD, FRSM, FRCP, FESPM

Ein Test auf Tumor-DNA in Stuhlproben hat nur Vorteile – es geht schnell, ist zuverlässig und Patienten können den Test bequem zuhause anwenden. 

-  PD Dr. Michael Sagner MD, FRSM, FRCP, FESPM

 orthop. Chirurg, Facharzt für Sport- und Präventivmedizin, Endokrinologe und Ernährungswissenschaftler

Referenzen

1) Dollinger, M. M., Behl, S., & Fleig, W. E. (2018). Early Detection of Colorectal Cancer: a Multi-Center Pre-Clinical Case Cohort Study for Validation of a Combined DNA Stool Test. Clinical Laboratory, 64(10), 1719–1730. doi.org/10.7754/Clin.Lab.2018.18052 2) Gies, A., Cuk, K., Schrotz-King, P., & Brenner, H. (2018). Direct Comparison of Diagnostic Performance of 9 Quantitative Fecal Immunochemical Tests for Colorectal Cancer Screening. Gastroenterology, 154(1), 93–104. doi.org/10.1053/j.gastro.2017.09.018 3) Senore, C., Zorzi, M. (2020). Do We Need a New Paradigm for Assessing the Accuracy of Fecal Immunochemical Test Screening? Clin. Gastroenterol. Hepatol., 18(13), 2873-2875. doi: 10.1016/j.cgh.2020.04.008 4) Robert Koch-Institut und die Gesellschaft der epidemiologischen Krebsregister in Deutschland e.V. (2023). Krebs in Deutschland für 2019/2020, 14. Ausgabe.